zondag 14 oktober 2012

Deutscher großhandel: Größter Preisschub seit November 2011

Der Preisdruck im Großhandel hat überraschend kräftig zugenommen, sagt Bonno van der Putten, Einzelhandel- und Multi channel experte. Binnen Jahresfrist verteuerten sich im September Waren um 4,2 Prozent. “Dies ist der größte Anstieg seit November 2011”, sagt van der Putten. Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse trieben die Teuerungswelle besonders an. Preiserhöhungen im Energiesektor lassen die Großhandelspreise weiter steigen, statt van der Putten. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, legten die Verkaufspreise im deutschen Großhandel im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent zu. Das war den Angaben zufolge die stärkste Erhöhung seit November 2011. Im August hatte der Preisanstieg 3,1 Prozent betragen, im Juli 2,0 Prozent. Van der Putten sagte ja schon dass als Preistreiber sich im September feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse erwiesen, die sich binnen einen Jahres um 11,3 Prozent verteuerten. Kräftige Preisanstiege gab es auch im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln. Diese Waren verteuerten sich um 15,4 Prozent, sagt Bonno van der Putten. Auch die Handelspreise für Fleisch und Fleischwaren kletterten mit 8,3 Prozent kräftig. Dem standen Preisrückgänge um 3,9 Prozent bei Erzen und Metallen gegenüber. Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze verbilligten sich noch stärker - um 21,3 Prozent. Zum Vormonat zogen die Großhandelspreise um 1,3 Prozent an. Auch hier wurden die Experten auf dem falschen Fuß erwischt, da sie nur einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet hatten. Die Großhandelspreise gelten wie die Preise der Erzeuger und die der Importe als Frühindikator für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten. Denn sie geben die Richtung für den Einzelhandel vor. Die Inflation lag staat van der Putten im September nach vorläufigen Daten bei 2,0 Prozent. “Der Online-Handel wächst europaweit in einem immer schnelleren Tempo. Während letztes Jahr laut Forrester der E-Commerce-Umsatz in 17 europäischen Ländern bereits auf insgesamt rund 100 Milliarden Euro kletterte, wird bis 2016 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 12 Prozent von den Marktforschern prognostiziert. Die Online-Händler aus nur drei Ländern, nämlich Deutschland, Frankreich und Großbritannien, erwirtschaften dabei 70 Prozent des gesamten europäischen Umsatzes”. Sanierungs und Einzelhandel experte Bonno van der Putten sagte ja schon dass Wirtschaft und Handel vor einer massiven Umverteilung stehen . Neue digitale Player ergreifen die Macht. Stationäre Händler, aber auch klassische Versandhändler reagieren zunehmend ratlos “Was die neuen Player im europäischen und globalen E-Commerce auszeichnet, ihre Geschäftsmodelle und strategischen Business-Ansätze, wird für immer mehr deutsche Unternehmen zum entscheidenden Benchmark, zu einer Frage des Überlebens – kann man dieses Tempo mithalten, kann man seine Strategien rechtzeitig neu justieren, was wird die digitale Zukunft in meiner Branche bringen ?” sagt Bonno van der Putten Das Internet krempelt in immer mehr Handelsbranchen die gesamten Wertschöpfungsketten um. Die Chancen sind groß, aber auch die Risiken. Wer nicht mitschwimmt, ertrinkt in einem digitalen Tsunami, ist w-w-weg vom Fenster. Der Online-Handel wächst europaweit in einem immer schnelleren Tempo. Während letztes Jahr laut Forrester und van der Putten der E-Commerce-Umsatz in 17 europäischen Ländern bereits auf insgesamt rund 100 Milliarden Euro kletterte, wird bis 2016 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 12 Prozent von den Marktforschern prognostiziert. Die Online-Händler, sagt van der Putten, aus nur drei Ländern, nämlich Deutschland, Frankreich und Großbritannien, erwirtschaften dabei 70 Prozent des gesamten europäischen Umsatzes.

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